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MRT

Im Gegensatz zum CT werden bei der MRT Schichtaufnahmen mithilfe von Magnetfeldern und Radiowellen erzeugt. Wir verfügen über fünf MRT-Geräte nach aktuellstem Stand – davon drei in Dinslaken und zwei in Duisburg.

Am Standort Duisburg verfügen wir über zwei Kernspintomographen mit 1,5 Tesla (Modell Siemens Avanto), am Standort Dinslaken über drei MRT mit ebenfalls 1,5 Tesla (Modelle Siemens Altea, Avanto und Aera). Das Modell Aera und das Modell Avanto verfügt hierbei über eine die größte Öffnung auf dem Markt (70 cm), was bei der Untersuchung übergewichtiger Patienten und bei Patienten mit Platzangst/ Klaustrophobie von Vorteil ist.

Was wir von Ihnen zum Termin benötigen, finden Sie weiter unten.

Untersuchungsspektrum

• MRT Kopf/Neurokranium, Gesichtsschädel, Schädelbasis          • MRT Angio der hirnversorgenden Arterien, Aorta, Viszeral-/Nierenarterien
• MRT Halsorgane   • MRT Oberbauch ggfs. mit MRCP
• MRT Angio der Bauch-, Becken- und Beinarterien   • MRT Brust- und Bauchwand
• MRT Wirbelsäule   • MRT Becken
• MRT Extremitäten einschließlich aller Gelenke   • Dynamische Darstellung der Arterien in den Unterschenkeln
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Die Magnetresonanztomographie (MRT)

Die Kernspintomographie (MRT) ermöglicht die bildliche Darstellung des Körpers ohne Röntgenstrahlen. In einer Magnetröhre werden mithilfe von Radiowellen Signale im Körper erzeugt und empfangen, mit denen durch aufwendige Berechnungen im Computer Schnittbilder erzeugt werden. So können Organe und ihre Krankheiten sichtbar gemacht werden. Der Ablauf der Untersuchung ist dabei abhängig von der zu untersuchenden Körperregion. Die Untersuchung findet im Liegen statt, wobei der Patient ganz oder teilweise in eine tunnelartige Röhre gefahren wird.

Vorteile der MRT-Untersuchung

Die MRT-Untersuchung dient der Darstellung von Weichteilgewebe bzw. inneren Organen, wie z. B. Nervengewebe, Knochenmark, Gelenken und Blutgefäßen. Erkrankungen können so frühzeitig erkannt und diagnostiziert werden.

Was ist zu beachten?

In der MRT kann es aufgrund der starken Magnetfelder zu Wechselwirkungen mit metallhaltigen Gegenständen kommen. Da die Wechselwirkungen mit dem Magnetfeld zu unerwünschten Wirkungen (Erhitzung, Stromfluss, Verlagerung) führen können, müssen Sie unsere Mitarbeiter über die Implantate informieren. Ihren Implantatpass bringen Sie bitte zum Untersuchungstermin mit. Bitte benutzen Sie keine Glitzer-Bodylotions oder Glitzer-Makeup. Piercings sollten vorab entfernt werden. Sofern es bezogen auf die Fragestellung sinnvoll erscheint, kann ein gadolinumhaltiges Kontrastmittel gespritzt werden. Wir verwenden in unserer Praxis ausschließlich sogenannte makrozyklische Kontrastmittel, die ein besonders niedriges Risikoprofil aufweisen.

Folgende Besonderheiten müssen im Anmeldeformular angegeben werden:

• Herzschrittmacher
• künstliche Gelenke
• Nägel, Platten, Schrauben
• Implantierbare Defibrillatoren
• Cochlea-Implantate/Hörgeräte
• Neurostimulatoren
• Nicht abnehmbare Insulinpumpen
• Granat- oder Eisensplitter
• Aneurysma-Clips und Gefäßprothesen
• Künstliche Herzklappen
• Magnetgehaltener Zahnersatz
• Magnetische Wimpern
• Piercings und Dermal Anchor (unter die Haut implantierte Piercings, die mit dem Gewebe verwachsen sind)

 

Wir führen keine MRT-Untersuchungen mit MRT-fähigen Herzschrittmachern durch.

 

Vorbereitung MRT

Was ist vor dem Termin zu beachten?

Wir bitten Sie, zu Ihrem Termin einen gültigen Überweisungsschein/Privatrezept, ihre Gesundheitskarte und sämtliche Voraufnahmen, sowie Vorbefunde und Operationsberichte der betreffenden Körperregion mitzubringen. 

Für gewisse Untersuchungen können auch Blutwerte oder Begleitpersonen benötigt werden, hierüber werden Sie bei der Terminvergabe separat aufgeklärt.

 

 

Vorbereitung

Zur Durchführung  der Untersuchung und späteren Befundung ist es wichtig, dass bei uns vor Ort vorab Fragebögen zu Ihrer Vorgeschichte und den aktuellen Beschwerden ausgefüllt werden. Nach dem Anmeldevorgang wird die Untersuchung für Sie vorbereitet, in dieser Zeit können Sie in unserem Wartezimmer Platz nehmen. Sobald das Gerät für Sie bereit ist, werden Sie in eine Kabine gebeten, hier können Sie ihre Wertgestände, Schmuck und Kleidungsstücke, die ggf. für die Untersuchung abgelegt werden müssen, aufbewahren. Von der Kabine aus werden Sie zum Gerät geführt und auf dem Tisch in die richtige Untersuchungsposition gebracht. Hier erhalten Sie je nach Untersuchung einen Gehörschutz und eine Notfallklingel. Nach Beendigung der Untersuchung und Verlassen der Kabine nehmen Sie noch einmal im Wartezimmer Platz.

Ich leide unter Klaustrophobie – was nun?

Bei Angstpatienten gibt es die Möglichkeit einer leichten Sedierung mittels Midazolam; diese müssen lediglich an dem Tag in Begleitung kommen und dürfen vorab keine Medikation zur Beruhigung nehmen. Bei bestimmten Vorerkrankungen (abhängig vom Schweregrad z. B. Asthma oder andere Lungenerkrankungen) ist die Gabe von Beruhigungsmittel aus medizinischer Sicht nicht zulässig; dies müssten Sie bei der Terminanmeldung mit dem Callcenter vorab besprechen.

Was geschieht nach der Untersuchung?

Sobald Sie die Kabine verlassen haben, nehmen Sie im Wartezimmer Platz. Sie werden von der MFA/Anmeldedame aufgerufen und erhalten einen Zettel mit dem QR-Code und Login-Daten, über die Sie und der Zuweiser die Bilddaten anschauen oder downloaden können. Im Anschluss können Sie die Praxisräume verlassen. Aber was ist mit dem dazugehörigen Befund? Der Befund wird vom Radiologen nach sorgfältiger Sichtung aller Bilder erstellt, dies dauert in der Regel maximal zwei Werktage; häufig ist dieser jedoch bereits am Untersuchungstag fertiggestellt. Der fertige Befund wird Ihrem überweisenden Arzt per Fax oder Post übermittelt.

Durch die zeitnahe Sichtung der Untersuchungsergebnisse bekommen Sie in Notfällen rasch Nachricht, d. h. sollte sich ein akut behandlungsbedürftiger Befund ergeben, wird der Radiologe Sie im Regelfall sofort hierüber informieren. Bitte aktualisieren Sie deshalb Ihre Kontakttelefonnummer für solche Fälle regelmäßig bei uns.

Siehe auch unsere FAQ´s für weitere Informationen.